Bergbausammlung
Obwohl auf Duisburger Boden nur noch eine Zeche von ehemals 18 Schachtanlagen in DU-Walsum Kohle fördert, ist die Erinnerung an das Zechengewerbe in Duisburg und an den Beruf des Bergmannes noch recht lebendig. Ein Erbe, dem sich der "Förderverein für Bergbaugeschichte im Duisburger Raum e.V." mit seiner Ausstellung von rund 800 Exponaten verpflichtet hat. Gezeigt werden Modelle, Förderwagen, historische Fotos, Mineralien, Signaleinrichtungen, Fernsprechanlagen, Gerätschaften zu Grubenwehr, -ausbau und -bewetterung sowie Markscheider Geräte, Arbeitsschutzmittel und Sprengmittel.
Bienenmuseum
Das Bienenmuseum Duisburg ist eine externe Abteilung des Naturwissenschaftlichen Museums und wird betreut vom Kreisimkerverband Duisburg. Es steht allen an Hautflüglern (Bienen, Wespen, Hummeln, etc.) Interessierten offen und ist zur Biologie-Unterrichtsbegleitung geeignet.
Cubus Kunsthalle
Die Cubus Kunsthalle bietet neben Wechselausstellungen mit zeitgenössischer Kunst eine Auseinandersetzung mit Kunst im interkulturellen Kontext. So finden neben den Arbeiten europäischer Künstler Werke außereuropäischer - schwerpunktmäßig afrikanischer - Künstler hier ein Forum.
Haniel Museum
Das Haniel-Museum befindet sich im "Alten Packhaus", dem Gründerhaus der alten Ruhrorter Handelsfamilie Haniel (heute: Franz Haniel & Cie. GmbH). Franz Haniel (1779-1868), ein Pionier des Bergbaus und der Hüttenindustrie und bedeutender Kaufmann seiner Zeit, lebte in diesem Haus.
Karnevalmuseum
Nach der Karnevalssession 1972/73 entschloss sich der damals amtierende Prinz Karneval, die Geschichte des Duisburger Karnevals seit 1928 als öffentlich zugängliche Sammlung aufzubereiten. In diesem Bestreben wurde auch das seit 1956 geführte Archiv des Hauptausschusses Duisburger Karneval (HDK) in die Sammlung integriert.
Kultur- und Stadthistorisches Museum
In einem ehemaligen Getreidespeicher am Innenhafen befindet sich das Kultur- und Stadthistorische Museum. Der Ende des vergangenen Jahrhunderts errichtete, rote Klinkerbau wurde bis 1940 als Mühlenwerk genutzt. 1991 wurde das Gebäude nach sorgfältiger Restaurierung eröffnet; ein Anbau kam hinzu. Die Formensprache ist von schlichter Schönheit, die Telleranker blieben erhalten und wurden - wie die Fensterrahmen - türkisfarben gestrichen. Modern präsentiert sich hingegen der Eingangstrakt: gläsern und spitzwinklig, wirkt er wie ein Gelenk zwischen den beiden Gebäudeteilen.
Lehrerhaus Friemersheim
Im Lehrerhaus Friemersheim ist ein heimatkundliches Museum eingerichtet, das die Volks- und Schulkultur des kleinbürgerlichen und bäuerlichen Lebens um die Jahrhundertwende dokumentiert. Hier können sich Besucher über die Lebens-, Wohn- und Schulkultur sowie über die geschichtliche Entwicklung des heimatlichen Raumes informieren.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Das Museumsgebäude ist ein ehemaliges denkmalgeschütztes Hallenbad im Jugendstil. Bei der Umgestaltung der Schwimmhallen und des Eingangsbereiches blieb die Gebäudegestalt erhalten. In ihr präsentiert Deutschlands größtes Museum für Binnenschifffahrt die Wirtschafts-, Technik- und Sozialgeschichte der Branche.
MKM Museum Küppersmühle für moderne Kunst
Duisburgs bisher jüngstes Museum heißt offiziell "MKM Museum Küppersmühle für moderne Kunst" und ist der Gegenwartskunst gewidmet. Das denkmalgeschützte Gebäude der "Küppersmühle" beherbergt in 6 Meter hohen Räumen eine umfangreiche Kunstsammlung.
Museum Stadt Königsberg
Das Museum Stadt Königsberg geht zurück auf eine Patenschaft, die die Stadt Duisburg für Königsberg im Jahre 1951 übernommen hat. Es löste das alte, 1968 eingerichtete Museum "Haus Königsberg" ab. Es gibt mit seiner Dauerausstellung und Sammlungen Einblicke in die Kunst, die 700jährige Geschichte sowie in Wissenschaft und Dichtung der ehemals ostpreußischen Stadt, die heute als russische Exklave namens Kaliningrad bekannt ist.
Radschleppdampfer
Der Radschleppdampfer wurde 1921 nach den damaligen modernsten Erkenntnissen als Seitenräderboot mit Kohlenbefeuerung bei der Schiffswerft Ewald Berninghaus, Duisburg, gebaut. Auftraggeber war die Reederei H. P. Disch, die dem Boot bei Indienststellung im Jahre 1922 den Namen "Wilhelm von Oswald" gab. 1927 wurde das Schiff von der Raab Karcher GmbH, Karlsruhe, übernommen und auf den Namen Raab Karcher XIV "Fritz Thyssen" umbenannt.
LehmbruckMuseum
Das LehmbruckMuseum zeichnet sich durch eine in Europa einzigartige Sammlung internationaler Skulptur des 20. Jahrhunderts und eine bewundernswerte Kombination von Skulpturenpark und bedeutender, moderner Museumsarchitektur aus.


