Duisport
Größter Binnenhafen der Welt
Die Geschichte des Duisburger Hafens geht einher mit der beginnenden Industrialisierung des Ruhrgebiets und dem Übergang zur Dampfschleppschifffahrt. Beides leitete ab den 1840er Jahren den Massengutverkehr auf Rhein und Ruhr ein. Systematisch wurde der Bau umfangreicher Hafenanlagen betrieben. Heute ist "Duisport" der größte Binnenhafen der Welt und Drehscheibe für den internationalen Güterverkehr.
Freihafen
Duisburg ist Standort des ersten deutschen Freihafens im Binnenland. Mit seiner Errichtung unterstreicht die Stadt ihre Bedeutung auf dem Gebiet der Güterlogistik. Der Freihafen bietet eine ideale Verknüpfung der Verkehrsträger Wasser, Schiene und Straße.
Lebensader Rhein
Zur Römerzeit floss der Rhein nahe des heutigen Alten Marktes, unterhalb dessen sich wohl ein Rheinübergang befand. Ein linksrheinisches römisches Militärlager sicherte Rheinübergang, Ruhrmündung und wichtige Verkehrsverbindungen ins Innere Germaniens. Gegen Ende des 1. Jahrhunderts schnitt der Rhein die weitausholende Rheinschlinge beim späteren Essenberg ab, floss aber weiter an Duisburg vorbei. Im Jahr 883 zogen Wikinger den Rhein aufwärts, erobern das "Oppidum Duisburch" und überwinterten hier.


