Aakerfährbrücke
Die Brücke zwischen den Stadtteilen Duissern und Meiderich hat ihren Namen von der ehemals bestehenden Fährverbindung, der "Aaker Fähr", bekommen. Historischen Berichten zufolge deutet "Aaker" = (Aachener) Fähre auf die im Mittelalter üblichen, im 7-Jahres-Rhythmus stattfindenden, Wallfahrten nach Aachen hin. Die stete Bevölkerungszunahme in der Neuzeit machte 1902 den Bau einer festen Brücke notwendig, die 1907 eingeweiht wurde.
Alte Post
Ein repräsentatives Gebäude aus gelbem Klinker und kontrastreichem roten Sandstein ist das Gebäude der Alten Post gegenüber dem Rathaus. 1891 wurde sie anstelle der Preußischen Post errichtet, die hier seit 1818 ansässig war. Zuvor stand hier das Haus des Deutschen Ordens, der bis 1571 das Patronat über die Salvatorkirche besaß.
Amts- und Landgericht
Das Amts- und Landgericht Duisburg besteht aus zwei unterschiedlichen Baukörpern. Der ältere Backsteinbau erstreckt sich mit seiner hellen Hauptfassade entlang der Königstraße. Er wurde 1876 im Stil der Neorenaissance fertiggestellt.
CityPalais
Das CityPalais, direkt am König-Heinrich-Platz gelegen, bildet die "Neue Mitte" der Innenstadt, das Herz Duisburgs. Nach nur 20 Monaten Bauzeit entstand das neue Vorzeigeobjekt der Stadt, dessen moderne Architektur sich harmonisch in das Stadtbild einfügt.
Dreigiebelhaus
Ein historisches Schmuckstück ist das Dreigiebelhaus - so genannt nach den drei Treppengiebeln, die es zieren. Es ist das älteste noch erhaltene Wohnhaus in Duisburg.
Einschornsteinsiedlung
Der Bauhaus-Architektur verpflichtet ist die denkmalgeschützte Einschornsteinsiedlung durch ihren würfelartigen Baustil. Sie entspricht dem Anspruch der damaligen international geführten Diskussionen über das "Neue Bauen". Die Siedlung folgt also den Prinzipien Sachlichkeit und Zweckmäßigkeit.
Folkwang Hochschule
Das Gebäude mit der Naturstein-Fassade wurde 1905 für die Mittelrheinische Bank errichtet und ist eines der Prunkbauten der Jahrhundertwende in der Innenstadt. Es wird durch sieben ionische Pilaster (Wandpfeiler) dominiert, auf diesen befinden sich als Blickfang große Medaillons, die mit Gebinden (Festons) umkränzt sind. Die Geländer der Balkone sind filigran gearbeitet und machen Anleihen beim Jugendstil. Wer an diesem Haus vorbeigeht, hört oftmals beflügelnde Töne nach außen dringen.
Hauptbahnhof
Bei seiner Eröffnung 1934 besaß der Duisburger Hauptbahnhof eines der modernsten Empfangsgebäude seiner Zeit. Dunkle Klinker prägen seine Fassade. Zwei Seitentrakte erstrecken sich wie "steinerne Flügel" links und rechts von der Schalterhalle. Wer den Bahnhof betritt, kann jedoch die Klarheit und Funktionalität des einstigen Entwurfs kaum noch erkennen. Nach der letzten Umgestaltung 1992 verschwanden die Kalksteinplatten, das helle Eichenholz und die verglasten Längsseiten.
Haus der Wirtschaftsförderung
Das Gebäude wirkt auf den ersten Blick wie eine Hochsee-Yacht aus Glas. Sein elliptischer Grundriss misst an der Schmalseite nur 20 m. Hinter einer "Glashaut" mit rahmenlosen Fensterscheiben befindet sich im Abstand von 18 cm eine zweite Fassade: Mit ihren doppelt verglasten Fenstern und einem Lamellen-Sonnenschutz wirkt sie im Sommer wie ein klimatischer Puffer; im Winter wird Tageslicht in Wärme umgewandelt.
Lindenwirtin
Das Gasthaus "Lindenwirtin", ursprünglich als Wohnhaus gebaut, zählt zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerken in Duisburg. Bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird in seinen Räumen eine Wirtschaft betrieben. Im Schatten alter Linden zählt es mit seinem klassischen Biergarten noch heute zu den beliebtesten Gartenlokalen im Stadtgebiet.
Märchensiedlung
Nach dem Vorbild der Gartenstädte wurde die Märchensiedlung in Neudorf gebaut, die Aufgabe des Massenwohnungsbaus konnte hier auf idyllisch anmutende Weise gelöst werden.
Mühlen in Duisburg
Auf Duisburger Stadtgebiet stehen insgesamt acht historische Mühlen, sechs Windmühlen und zwei Wassermühlen. Ihre ursprüngliche Gestalt ist heute inmitten der Bebauung z.T. nicht mehr deutlich auszumachen.
Rathaus
Auf geschichtsträchtigem Boden steht das Rathaus am Burgplatz: Dort befand sich im frühen Mittelalter die Königspfalz. Im Stadtplan von Johannes Corputius von 1566 wird das Rathaus noch als bescheidenes Gebäude dargestellt. Doch im 19. Jahrhundert zog die junge Industriestadt Duisburg immer mehr Menschen an, so dass 1843 ein Neubau errichtet werden musste.
Rheinbrücken
Die Geschichte des Duisburger Brückenbaus beginnt erst am Ende des 19. Jahrhundert. Bis dahin musste, wer trockenen Fußes von einer auf die andere Rheinseite wollte, Fähren benutzen.
Schifferbörse
Der Schiffsfrachtenmarkt für die gesamten Hafenanlagen vollzog sich bis in die 1960er Jahre in der Schifferbörse in DU-Ruhrort. 1901 als Fachwerkbau errichtet, diente sie den Abschlüssen von Schiffsfracht- und Schleppgeschäften zwischen den Schiffseignern und Spediteuren.
Speicherzeile
Der Innenhafen erlebte bis Ende der 1960er Jahre eine Blüte als Holz-, Kohle- und vor allem als Getreidehafen. Zahlreiche Mühlenbetriebe siedelten sich hier an und machten den Hafen zum größten Getreideumschlagplatz und damit zum "Brotkorb des Ruhrgebiets". In den 60er Jahren war der Hafen nicht mehr konkurrenzfähig und das Areal verödete.
Stadtwerke-Turm
Der Zentralschornstein der Stadtwerke in DU-Hochfeld ist ein auffälliges Bauwerk in der Duisburger Skyline. Er besteht aus einem rechtwinkligen Unterbau aus Stahlbeton, auf dem - in stählerner, 700 Tonnen schwerer Fachwerk-Konstruktion - drei Rauchgasrohre verankert sind.
Tausendfensterhaus
Das heute als "Haus Ruhrort" bekannte und denkmalgeschützte Gebäude aus den 1920er Jahren hat eine unrühmliche Geschichte. Als Verwaltungsgebäude der "Rheinischen Stahlwerke" geplant wurde es aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse vom Unternehmen selbst nicht mehr bezogen. Wegen seiner imposanten fensterreichen Fassade verpasste der Ruhrorter Volksmund ihm schnell den Namen "Tausendfensterhaus".
Universität
Die Rundbauten, jeder mit einem Durchmesser von 22 Metern und im Studentenjargon "Keksdosen" genannt, sind die markantesten und neueren Gebäude der Universität. Dank der Abwendung von Beton und rechteckiger Grundstruktur erhält die schwungvolle Universitätsarchitektur mit Ziegelsteinfassade und Innenhöfen einen unverwechselbaren Charakter unter den Hochschulneubauten.


