Die Extraschicht im Ruhrgebiet - Nacht der Industriekultur am 30. Juni 2012
Der Weg ist das Ziel, das gilt bei der Extraschicht ganz besonders. Wie wunderbar, dass dafür das Wetter ganz hervorragend ist. Ein lauer Sommerabend versüßt die Wartezeiten wie hier in Oberhausen am Schloss. Eine lange Schlange hat sich im Kaisergarten, direkt am Steg des Rhein-Herne-Kanals gebildet. Denn was wäre nicht reizvoller als mit einem Schiffchen über das Wasser zu tuckern, die Idylle zu genießen um dann zu einem der Ziele der Extraschicht zu gelangen?
Die Extraschicht ist mittlerweile zu einer festen Institution geworden. Einmal im Jahr, in den Sommermonaten, wird zur Nacht der Industriekultur aufgerufen. Dann ist fast das gesamte Ruhrgebiet, von Duisburg bis Dortmund, auf den Beinen, um sich die Sinne verdrehen zu lassen. Die postindustriellen Kulissen laden ein in ganz besonderer Atmosphäre Musik zu lauschen, Lichtimpressionen zu genießen und Kunst in verschiedener Form zu erleben. Ein ausgeklügeltes Shuttlesystem aus Bus Bahn und eben auch Schiff transportiert die Menschen zu ihren Zielorten. Da in diesen Nächten ein großer Teil der Ruhrgebietler auf den Beinen ist, muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Wie gesagt, der Weg ist das Ziel, man sollte sich nicht zu viel vornehmen, sich Zeit nehmen und sich treiben lassen.
Nach längerem Anstehen kann endlich das Schiff geentert werden. Los geht es. Über eine Stunde lang gleitet das Boot über das Wasser. Vorbei am Gasometer in Oberhausen, lauschigen Plätzchen in Bottrop, am Hafen Essen, um schließlich am Amphitheater in Gelsenkirchen Zeche Nordstern anzulegen. Auf dem riesigen Gelände, auf dem einst 1997 die Bundesgartenschau stattfand, verlaufen sich die Menschen. Schwerpunkte der Veranstaltungen bilden das Amphitheater, das gerne für Konzerte und Festivals genutzt wird, und die Zeche Nordstern. Eine Halde teilt das Areal, von hier oben hat man einen tollen Blick. Musik, Kleinkunst und Comedy, Illuminierung, die Modelleisenbahnwelt und ein wunderschöner Biergarten binden hier die Besucher.
Doch der nächste Shuttlebus ruft, es geht weiter nach Essen zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Überdimensionierte, mit Heißluft aufgepumpte, Plastikblumen empfangen die Gäste im Eingangsbereich. Dieser Wirkung können sich die vielen Fotografen kaum entziehen – im Hintergrund hebt sich stolz das Zechengebäude empor. Skurrile Musik erklingt, alle Köpfe drehen sich. Eine riesige Marionette, deren Körper aus einem leuchtenden, weißen Drahtgeflecht besteht, erscheint im Blickfeld. Sie schreitet voran, stoppt und beugt sich zu einem Kind herunter. Was will der bloß? Weitere kuriose Leuchtelemente und Kerzen weisen den Weg über das Gelände. Überall erscheinen kleine Inseln und laden zum Verweilen ein, um beispielsweise einem Zauberer zuzusehen, sphärischen Klängen zu lauschen, eine Ausstellung zu entdecken oder um einem Schmied beim Werken zu beobachten.
Die Fahrt geht wieder zurück nach Duisburg. Der Landschaftspark steht noch auf dem Plan. Keine Sekunde zu spät wird das Gelände des ehemaligen Hüttenwerkes erreicht. Das aufsehenerregende Höhenfeuerwerk beginnt und bannt die Besucher. Mit raunenden Ahs und Ohs begleiten sie das Spektakel und sind ergriffen beim Anblick der Feuerskunst. Passend abgestimmt, zu klassischer Opernmusik, lodern die Flammen auf und sprühen die Funken. Ein wirklich passender Abschluss einer solchen Nacht im Ruhrgebiet!
Weitere Impressionen sind hier zu sehen.
Die Extraschicht ist mittlerweile zu einer festen Institution geworden. Einmal im Jahr, in den Sommermonaten, wird zur Nacht der Industriekultur aufgerufen. Dann ist fast das gesamte Ruhrgebiet, von Duisburg bis Dortmund, auf den Beinen, um sich die Sinne verdrehen zu lassen. Die postindustriellen Kulissen laden ein in ganz besonderer Atmosphäre Musik zu lauschen, Lichtimpressionen zu genießen und Kunst in verschiedener Form zu erleben. Ein ausgeklügeltes Shuttlesystem aus Bus Bahn und eben auch Schiff transportiert die Menschen zu ihren Zielorten. Da in diesen Nächten ein großer Teil der Ruhrgebietler auf den Beinen ist, muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Wie gesagt, der Weg ist das Ziel, man sollte sich nicht zu viel vornehmen, sich Zeit nehmen und sich treiben lassen.
Nach längerem Anstehen kann endlich das Schiff geentert werden. Los geht es. Über eine Stunde lang gleitet das Boot über das Wasser. Vorbei am Gasometer in Oberhausen, lauschigen Plätzchen in Bottrop, am Hafen Essen, um schließlich am Amphitheater in Gelsenkirchen Zeche Nordstern anzulegen. Auf dem riesigen Gelände, auf dem einst 1997 die Bundesgartenschau stattfand, verlaufen sich die Menschen. Schwerpunkte der Veranstaltungen bilden das Amphitheater, das gerne für Konzerte und Festivals genutzt wird, und die Zeche Nordstern. Eine Halde teilt das Areal, von hier oben hat man einen tollen Blick. Musik, Kleinkunst und Comedy, Illuminierung, die Modelleisenbahnwelt und ein wunderschöner Biergarten binden hier die Besucher.
Doch der nächste Shuttlebus ruft, es geht weiter nach Essen zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Überdimensionierte, mit Heißluft aufgepumpte, Plastikblumen empfangen die Gäste im Eingangsbereich. Dieser Wirkung können sich die vielen Fotografen kaum entziehen – im Hintergrund hebt sich stolz das Zechengebäude empor. Skurrile Musik erklingt, alle Köpfe drehen sich. Eine riesige Marionette, deren Körper aus einem leuchtenden, weißen Drahtgeflecht besteht, erscheint im Blickfeld. Sie schreitet voran, stoppt und beugt sich zu einem Kind herunter. Was will der bloß? Weitere kuriose Leuchtelemente und Kerzen weisen den Weg über das Gelände. Überall erscheinen kleine Inseln und laden zum Verweilen ein, um beispielsweise einem Zauberer zuzusehen, sphärischen Klängen zu lauschen, eine Ausstellung zu entdecken oder um einem Schmied beim Werken zu beobachten.
Die Fahrt geht wieder zurück nach Duisburg. Der Landschaftspark steht noch auf dem Plan. Keine Sekunde zu spät wird das Gelände des ehemaligen Hüttenwerkes erreicht. Das aufsehenerregende Höhenfeuerwerk beginnt und bannt die Besucher. Mit raunenden Ahs und Ohs begleiten sie das Spektakel und sind ergriffen beim Anblick der Feuerskunst. Passend abgestimmt, zu klassischer Opernmusik, lodern die Flammen auf und sprühen die Funken. Ein wirklich passender Abschluss einer solchen Nacht im Ruhrgebiet!
Weitere Impressionen sind hier zu sehen.
Kommentare
| Ihr Name |
|
| Ihre Email Adresse |
|
| Ihr Kommentar: |
|




